Sicher von Anfang an
Pränataldiagnostik
Unsere Praxis ist spezialisiert auf Pränataldiagnostik. Die folgenden Untersuchungen bieten wir sowohl für unsere eigenen Patientinnen als auch auf Überweisung an.
NIPT (NICHT INVASIVER PRÄNATALTEST, AB DER 11. SSW)
Aus einer Blutprobe der Schwangeren werden Chromosomenbruchstücke aus der Plazenta untersucht und erlauben so einen Rückschluss auf das Vorliegen von Chromosomenstörungen (z. B. Down-Syndrom) beim Kind. Bei einem auffälligen Befund muss weitere Diagnostik erfolgen.
ORGANFEINDIAGNOSTIK (CA. 21. SSW)
Systematische Untersuchung der Entwicklung des Kindes, der Organe einschließlich des Herzens und seiner Gefäße sowie der Durchblutung. Die Mutterschaftsrichtlinien sehen diese Untersuchung nur vor, wenn erhöhte Risiken oder schlechte Ultraschallbedingungen vorliegen oder die Schwangere über 34 Jahre alt ist. Wir empfehlen diese Untersuchung allen Schwangeren, da ein Großteil der Fehlbildungen ohne Risikofaktoren vorkommt.
DOPPLERSONOGRAFIE (VARIABLER ZEITPUNKT)
Erkennt frühzeitig drohende oder bestehende Mangelversorgungen des Kindes. Hierbei wird die Durchblutung in kindlichen und mütterlichen Blutgefäßen durch Ultraschall gemessen.
FRUCHTWASSERPUNKTION (AMNIOZENTESE, AB 15. SSW)
Gewinnung von Fruchtwasser aus der Gebärmutter mittels Punktion durch die Bauchdecke. Damit können Untersuchungen auf Störungen des Erbgutes oder auf kindliche Infektionen durchgeführt werden. Insgesamt wird dieses Verfahren immer seltener nötig.
ERSTTRIMESTERSCREENING* (12.–14. SSW, IDEALERWEISE 12+ SSW)
Diese Untersuchung ist internationaler Standard in der Frühschwangerschaft. Sie umfasst drei Teiluntersuchungen:
- detaillierte frühe Organ-Ultraschalluntersuchung einschließlich der Herzbeurteilung
- Risikoberechnung für das Vorliegen von Chromosomenstörungen als Entscheidungshilfe für oder gegen den NIPT
- Präeklampsie-Screening: Bestimmung des individuellen Risikos für das Auftreten ernster Bluthochdruckprobleme der Schwangeren (Präeklampsie) oder Mangelversorgung des Kindes (Plazentainsuffizienz) in späteren Schwangerschaftswochen
*Die Kosten für diesen Test werden nicht von gesetzlichen Krankenkassen übernommen.
